Anwendungen
die sich des semantischen Webs bedienen, sind heute allgegenwärtig und finden sich in webbasierten sozialen Netzwerken, aber auch bei Banken, Verlagen, der Industrie und selbst bei mittelständischen Unternehmen wieder. Denn immer dann, wenn es um die Auswertung von Massen an Informationen geht und die Fragen „wer sind meine Experten hierzu“und „wer kennt wen“ sind semantische Technologien eine große Hilfe und verschaffen den Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil.
In einem semantischen Netz haben unterschiedlichste Objektypen, wie z.B. Personen, Produkte, Themen und Dokumente eine Beziehung zueinander. Jeder, der bereits eine Webseite gestaltet hat, weiß, was eine Verlinkung ist und kann diese zwischen zwei Webseiten herstellen. Dieses ist aber noch keine Semantik, genausowenig wie die Verlinkungen in einem Media Wiki.
Hier sind zwar auch Verlinkungen zu allen möglichen Objekten und Themen möglich, aber das entscheidene, was eine semantische Beziehung von einer normalen Verlinkung unterscheidet ist 1) dass eine semantische Relation immer einen Namen hat (z.B. „ist Verfasser“) und 2) hat eine semantische Relation immer eine Richtung.
Dies setzt auch klare Schemadefinitioen voraus d.h. bestimmente Relation können nur zwischen definierten Objekten verwendet werden (hier zwischen Personen und Publikationen).
Durch die klare Bennenung von „Beziehungstyp“ und „Richtung“ werden Information aus dem unterschiedlichsten Kontext auswerbar. Dabei können beliebig lange Beziehungsketten für eine Auswertung zusammengestellt werden.





